wir sind

… nicht als Hundetrainer geboren worden,

deshalb lässt sich zu unserem Start mit Hunden sagen, dass wir anfangs mit unserer ersten Schäferhund-Hovawart-Hündin jedes Klischee erfüllten. An der Leine ziehen und pöbeln, Schmusehund drinnen, Kontrolletti draußen und vieles mehr…

Auch der Besuch verschiedener Hundeschulen und die Anwendung diverser Erziehungsmethoden brachte uns nicht aus unserer scheinbaren Endlosschleife des Konditionierens und der Erziehung mit Gewalt.

Wir kamen an einen Punkt, an dem es so nicht weiterging und zogen uns daher völlig aus dem alltäglichen Leben zurück. Wir verlegten unsere Betätigungen auf Zeiten, Wetterlagen und Orte, die für andere Hundehalter ausgeschlossen schienen.

Da faszinierte uns plötzlich eines Abends im Fernsehen die Hundetrainerin Maike Maja Nowak vom Dog-Institut Berlin mit einem Training in einer ganz ungewohnten Art. Sie agierte gewaltlos, körpersprachlich und dennoch mit einer Bestimmtheit mit einem Hund, dass wir sofort von der Richtigkeit dieser Art der Führung überzeugt waren.

Das war unser Anreiz uns noch mehr mit Hunden zu beschäftigen, mehr für unseren Hund und über Hunde im Allgemeinen lernen zu wollen.

Die erste Lektion bestand allerdings darin zu begreifen, dass Hunde den Menschen spiegeln und man letztlich bei der Führung eines Hundes unter Umständen mit seinen eigenen Defiziten konfrontiert wird. Also machten wir uns auf, die gewonnenen Erkenntnisse anzunehmen, aufzuarbeiten und lernten nicht nur viel über uns selbst sondern parallel Vieles über Hunde. Am Meisten beeindruckte uns jedoch die Geschwindigkeit mit der sich die Veränderungen vollziehen und welch tiefe Zufriedenheit damit bei Hund und Mensch Einzug hält. Das ist unser Ansporn dieses Wissen an viele andere Hundehalter weitergeben zu wollen.